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Klinikmarketing: Positionierung des Gelenkzentrums im Krankenhaus Gifhorn

 

meditrust erstellt Leistungsbroschüre für das Gelenkzentrum

Die orthopädische Abteilung des Krankenhauses Gifhorn soll als eigenständiges Gelenkzentrum mit klar erkennbarem Leistungsspektrum positioniert werden. Um eine entsprechendes Konzept zu erarbeiten, beauftragte die Geschäftsführung der Klinik die Münchener Spezialagentur meditrust Marketing Services. In gemeinsamen Workshops mit den verantwortlichen Ärzten wurden die Erfordernisse dafür im Rahmen eines Beratungsmandates definiert. Ein erstes Ergebnis daraus ist die 16seitige Broschüre für das Gelenkzentrum, in der neben den Leistungen auch der Behandlungspfad detailliert und für den Patienten transparent dargestellt ist. Des Weiteren sollte die Broschüre sowohl zur Patientenansprache geeignet sein, als auch bei der Bindung und Neugewinnung von Einweisern helfen. Für das Gestaltungskonzept der Broschüre stehen freundliche Bilder, die positive Emotionen transportieren und das Aufzeigen der wiedererlangten Lebensqualität der Patienten im Vordergrund. Wichtig war auch, die Ärzte und ihre Teams in der Broschüre authentisch darzustellen. Schließlich stehen hinter jeder Behandlung und deren Erfolg vor allem immer Menschen. Hierfür wurde eigens ein mehrtägiges Fotoshooting mit der auf Medizinfotografie spezialisierten Fotografin Carolin Knabbe durchgeführt.

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Klinikmarketing: Ein neues Bewertungsportal startet

 

Mehr Transparenz für Ärzte und Patienten. Ein wichtiger Baustein für ein autentisches Klinikmarketing.

Die Online-Arztsuche von AOK und dem Projekt Weisse Liste von Bertelsmann Stiftung und Patienten- und Verbraucherorganisationen, soll den Versicherten Orientierung bei der Arztsuche geben. Denn noch ist es für Patienten schwierig, im Internet einen Arzt zu finden, der auch wirklich zu ihnen passt. Aber welche Vorteile haben Ärzte von dem neuen Bewertungsportal im Internet?

Zum Beispiel können niedergelassene Ärzte die Ergebnisse aus dem Portal für das interne Qualitätsmanagement nutzen oder für eine positive Außendarstellung. Es lässt sich etwa herausfinden, ob das Wartezimmer besucherfreundlicher zu gestalten ist, die Terminvergabe optimiert werden kann oder die Wartezeiten in der Praxis zu lange sind.

Weiterempfehlung vom Patienten

Unter www.aok-arztnavi.de können bis jetzt nur Versicherte der AOK aus den Testregionen Hamburg, Berlin und Thüringen (ab einem Alter von 15 Jahren) Haus- und Fachärzte bewerten. Nach der Pilotphase soll das Projekt schrittweise auf ganz Deutschland ausgedehnt werden.

An der Entwicklung des Fragebogens, den die Versicherten im Internet ausfüllen können, waren Wissenschaftler, Patienten- und Ärztevertreter beteiligt. Der Fragebogen besteht aus 30 Fragen. So wird der Teilnehmer etwa gefragt, ob der Arzt den Patienten in Entscheidungen mit einbezieht oder ob der Arzt sich genügend Zeit nimmt. Die Antwortmöglichkeiten sind vorgegeben und reichen von "trifft voll und ganz zu" bis hin zu "trifft überhaupt nicht zu". Zudem können Teilnehmer am Ende der Befragung angeben, ob sie den Arzt weiterempfehlen würden.

Versicherte müssen sich mit einem speziellen Log-in-Verfahren anmelden, um in das Portal zu gelangen, dadurch soll gewährleistet werden, dass sich jeder Versicherte nur einmal registriert und nicht mehrere Beurteilungen für einen Arzt abgeben kann. Zudem können Ärzte die Einträge kommentieren oder auch sperren lassen.

Rückmeldung per Internet

Für Kinderärzte, die oft unter einer besonderen Beobachtung stehen, wurde ein spezieller Fragebogen entwickelt, da dort die Eltern abstimmen. So wurde zum Beispiel die Frage eingefügt, ob das Praxispersonal geduldig und einfühlsam mit den Kindern umgeht.

"Über den Arztnavigator erhalten Ärzte und ihr Praxisteam eine faire, seriöse und methodisch fundierte Rückmeldung", sagen die Initiatoren der Online-Arztsuche. Ärzte die noch Fragen zum Arztbewertungsportal haben, können diese am Mittwoch den 1. September von 14 bis 16 Uhr, bei der Telefonaktion der "Ärzte Zeitung" zwei Experten stellen. Die Gesprächspartner sind Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes und Dr. Sebastian Schmidt-Kaehler, Senior Project Manager bei der Bertelsmann Stiftung und Projektleiter der "Weissen Liste" .

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